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Was lernen wir wirklich aus der Krise? Interview mit Petra Hauser

Wir haben Geschäftsführer*innen aus verschiedenen Branchen nach ihren überraschendsten AHA-Erkenntnissen in der Krise gefragt und welche Maßnahmen sie sofort wieder setzen würden.

Petra Hauser ist CEO von Exponential Business Hub sowie Country Managerin Austria Talent Garden. Darüber hinaus ist sie Ambassador des Vienna Chapter der Singularity University.


Foto: © Andreas Hofer

Was waren/sind deine überraschendsten AHA-Erkenntnisse seit dem März 2020?

Für mich war es überraschend zu erleben, dass es trotz unserer fortgeschrittenen Self-Service-Economy doch vielen Mitarbeitenden in Unternehmen und auch gerade im öffentlichen Bereich Probleme bereitet hat, mit den digitalen Kollaborations- und Kommunikation-Tools umzugehen. Das Thema war und ist vielfach schambesetzt und die Bereitstellung von Training ist hier enorm wichtig.

Eine weitere Erkenntnis, die ich zwar schon vorher besaß, aber die sich jetzt in der Praxis bewährt hat, ist, dass es heute zentral ist, die eigene Karriere bzw. das eigene Business auf mehrere Standbeine zu stellen, um krisensicherer zu sein. „Niemand kann heute mehr vorhersagen, welches Business in Zukunft aus welchem Grund ins Straucheln kommen könnte, das Unerwartete ist die neue Norm.

Welche drei Maßnahmen würdest du sofort wieder setzen und daher anderen Kolleg*innen empfehlen?

A) Bewusste Selbstführung: Wie bewahre ich ein positives Mindset? Wie gestalte ich meinen Tag? 

B) Aktive Lern-Strategien: Research von wertvollen Quellen im Internet für kontinuierliches Dazulernen und Allokation von Zeit dafür.

C) Staying connected: Auswahl oder Selbstgestaltung von eher persönlichem Austausch mit für mich wichtigen Ecosystem-PartnerInnen online und offline.

Die für mich wichtigste Maßnahme seit März 2020 ist die tägliche, bewusste Selbstführung für die Bewahrung eines positiven Mindset. Dies ist für mich auch eine Art “Sozial-Hygiene” im Sinne eines bewussten und konstruktiven Miteinanders in dieser schwierigen Zeit.”

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Brigitte Schaden

Brigitte Schaden

Expertin für Projektmanagement

Brigitte Schaden ist Präsidentin von Projekt Management Austria (pma).
Die studierte Versicherungsmathematikerin und Betriebsinformatikerin ist Inhaberin von BSConsulting und als Managementberaterin, Coach und Wirtschaftsmediatorin tätig. Außerdem ist Brigitte Schaden IPMA® Assessorin, Chair von GAPPS (Global Alliance for the Project Professions), IPMA® Honorary Fellow sowie Vortragende auf Konferenzen. Die ehemalige IT-Leiterin, Projektmanagerin und -auftraggeberin sowie PMO-Leiterin war außerdem Vizepräsidentin, Präsidentin und Chair der International Project Management Association (IPMA), Personalleiterin und Organisationsentwicklerin.

Jasmin Köse

Jasmin Köse

Expertin für Logistik

Als Geschäftsführerin etablierte Jasmin Köse erfolgreiche Unternehmen in Transport, Logistik und Lagerhaltung, die unter ihrer Leitung zuletzt einen Jahresumsatz von mehr als 12 Mio. Euro erwirtschafteten.

Ihre Vielseitigkeit führte sie mit Beginn ihrer Karriere erstmals in andere Bereiche. Positionen als Key Account Managerin einer Bank oder Finanzassistentin in einem internationalen Telekommunikationsunternehmen decken einen Teil ihres Werdegangs. Aktuell gestaltet die autodidakte Interior Designerin unter ihrem Label „ILAYA KOS“, Objekte aller Art.

Wolfgang Neymayer

DI Wolfgang Neumayer

Experte für Produktion

Nach dem Studium >> Maschinenbau << und verschiedenste Fortbildungen und Trainings on the Job hat sich Wolfgang Neumayer tiefgreifende Kenntnisse in der Produktionstechnik angeeignet. Durch die Paarung mit jahrelanger Erfahrung als Produktions- und Betriebsleiter von KMUs in der Metallindustrie ist seine Expertise für die praktische Umsetzung von Produktionsoptimierungen entstanden. Seit einigen Jahren stellt er diese Kenntnisse Unternehmen beratend zur Verfügung.